Wer durch einen nördlichen Birkenwald geht, sieht manchmal einen schwarzen, rissigen Knollen am Stamm, der wie verkohlt aussieht. Das ist Chaga.
Was Chaga ist
Chaga ist die sterile Wucherung (ein Sklerotium) des Schiefen Schillerporlings, Inonotus obliquus. Sie bildet sich an lebenden Birken, meist an Stellen mit beschädigter Rinde. Außen schwarz und rissig, innen rostbraun und korkig.
Wo Chaga wächst
In kalten nördlichen Wäldern — Skandinavien, Baltikum, Russland, Kanada und nördliche USA — fast immer an Birken. Chaga wächst langsam; ein großes Stück kann viele Jahre alt sein.
Wie Chaga geerntet wird
Die Wucherung wird vom Stamm geschnitten, der holzige Teil am Baum entfernt, das Material gereinigt, getrocknet und in Stücke geschnitten oder gemahlen. Unser Chaga stammt aus Lettland und dem Baltikum.
Eine lange Tradition
In Russland und im Baltikum wird Chaga seit Jahrhunderten als Waldtee aufgebrüht; Alexander Solschenizyn erwähnt ihn in seinem Roman Krebsstation. Wir beschreiben Chaga als traditionelles Waldprodukt und machen keine Gesundheitsversprechen.

